MAX JOSEPH 2020/2021 No. 3: „Der Schwung der Figur“

Mit dem „Schwung der Figur“, den Rainer Maria Rilke in seinen Sonetten an Orpheus beschwört, gelangen wir immer näher zum „Wendenden Punkt“, mit dem die laufende Spielzeit überschrieben ist. Schwung, so der Philosoph Wolfgang Welsch in seinem Essay, sei ein Elixir des Lebens. Daher wollen wir in dieser Ausgabe den Schwung feiern.

  • Figuren der Wandlung – Veränderung heißt auch immer Chance auf Erneuerung. Die Philosoph Wolfram Eilenberger macht sich in seinem Eröffnungsessay auf die Suche nach dem Neuen.
  • Der Großzügige – Christoph Marthaler gibt mit der Inszenierung von Lear sein Hausdebüt. Ein intimes Porträt des großen Schweizer Theatermanns von seiner Wegbegleiterin Stefanie Carp
  • „Man muss irgendwann das Zutrauen zu seiner eigenen Sprache finden“ – Verändert die Pandemie die Arbeit des Komponierens? Die beiden Komponisten Aribert Reimann und Miroslav Srnka im Gedankenaustausch
  • Am Wendepunkt des Tanzes – Das Pas de deux galt lange als Höhepunkt im Ballett. Doch hat sich die tänzerische Begegnung mit der Emanzipation des modernen Tanzes erschöpft? Eine Betrachtung von Wiebke Hüster

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